"Ich bin eine Rampensau!"

Als Promi in der Wochenzeitung Die Zeit eine ganze Seite zu bekommen, deutet schon auf eine gewisse Bedeutung hin, wenn es einem denn wichtig ist, als bedeutend wahrgenommen zu werden.

 

Spannend sind die Möglichkeiten der Inszenierung,

die über Bild- und Textmaterial erfolgt.

Das Foto (von Julia Sellmann; hier von mir verändert) hat eine Wirkung - ist es auch die, die Fürstin erzielen möchte?

 

Zwei Charakterisierungen im Text sind bemerkenswert:

1. die Anrede "Durchlaucht" und

2.  die Selbstzuschreibung: "Ich bin eine Rampensau!"

 

Als Coach finde ich solche Bilder spannend.

Wie sehen Sie sich? Welche Anrede hätten Sie gern?

Natürlich hat alles auch eine Wirkung.

 

Das Wort Rampensau ist eher positiv konnotiert, da steht jemand gerne auf der Bühne und rockt den Laden.

Im Gegensatz dazu steht der etwas altmodische, vornehme, besonnene Begriff "Durchlaucht", der etymologisch betrachtet, von "erleuchtet" kommt.

 

Die Coachingfrage wäre hier vielleicht eher: sollen diese beiden Begriffe zusammenpassen?

Oder soll einer von den beiden klarer herausgearbeitet werden?

 

Woher kommen Glanz, Licht und (innere) Schönheit?

 

Herzliche Grüße,

Ihre Birgit Gleis

 

PS: Der Zeit-Artikel erzielt im Übrigen auch die Wirkung, die Interviewte sei rechtspopulistisch - und das in aller Deutlichkeit.