I have a dream, not just a dream!

Der Geist wachse,

 

dass Mitglieder und Verantwortliche auf der Leitungsebene der katholischen Kirche

ohne Scheu ihre Meinung sagen.

Bischof Franz-Josef Overbeck aus Essen hält eine

"erweiterte Sichtweise auf die menschliche Sexualität" für dringend geboten.

Der Generalvikar Andreas Sturm aus Speyer hält es für selbstverständlich,

liebende Menschen zu segnen, egal ob homo- oder heterosexuell.

So auch der Wormser Domprobst Tobias Schäfer.

 

Natürlich haben alle hier Genannten Recht und es tut gut,

dass dies nicht nur ein Traum ist, sondern Realität,

dass die Auseinandersetzung so offen stattfindet. Sehr gut.

Es gebe ein "Gelegenheitsfenster", das Hoffnung mache,

dass in der Kirche Dynamik und Veränderung möglich seien.

- So liest man in diesen Tagen in den Zeitungen.

 

Und ja, natürlich stimmt das, Veränderung ist möglich.

Ein paar Voraussetzungen sollten dazu erfüllt werden:

Etwas Geduld,

die Bereitschaft, den anderen zuzuhören,

aufeinander zugehen, mit offenen Herzen und freien Gedanken,

es gibt keine Denk- und Sprechverbote,

in christlichen Kontexten gerne auch:

die ausdrückliche Einladung an den Heiligen Geist, mitzuwirken.

 

Rechthaberei war gestern.
heute ist:  frische Auseinandersetzung, die allen Spaß macht.

Und bitte, erst Recht bei dem Thema Liebe und Sexualität.

 

Deshalb ist segensreiche Auseinandersetzung möglich,

und natürlich ist Segen spenden immer möglich. Immer.