Herzlich Willkommen,

 

 

mein Credo: Kommunikation ist alles!

Eins ist klar:

Führungskompetenz und gute Kommunikation 

fallen nicht einfach so vom Himmel.

 

Mitarbeiter:innen, Teamkolleg:innen,

aber auch Ihre Kund:innen wollen

auf besondere Art angesprochen werden,

damit sie bleiben.

Das kriegen wir hin!

 

Gute Texte und Bilder,

gute Impulse,

spannende Fragen, echte Inspiration

mit Lösungsorientierung

- darauf können Sie sich bei Gleis Coaching verlassen!

 

 

Ihre Birgit Gleis

Auf Details kommt es an.

Rossini ist in Paris!

Kommen Sie mit ins Théâtre-Italien

und genießen Sie eine sommerliche Präsentation Rossinis

oder eines anderen italienischen Künstlers, Giuseppe Verdi?

Voilà, was für eine Atmosphäre!

 

Schauen Sie sich um,

die Logen mit den schweren,

roten Samtvorhängen und goldenen Bordüren

und da fällt Ihnen gleich eine elegante Schönheit ins Auge,

die sich hier vom schwarzen Hintergrund hell abhebt:

Qui est-ce, wer ist das?

 

Eine junge Frau in einem hellblauen Kleid mit wunderschönem Dekolleté,

das raffiniert von zwei schmalen Trägern gerahmt wird,

die mit duftigem Tüll die Jugend perfekt in Szene setzen.

 

Diese junge Frau trägt ein enganliegendes, schwarzes Halsband

mit einer weißen Perle in Tropfenform,

an ihrer rechten Hand sehen wir einen weißen Handschuh,

darüber einen goldenen Armreif,

der mit zarten Perlen und Blütenblättern dekoriert ist,

in ihrer linken Hand hält sie bereits ein Opernglas.

 

Sie sitzt leicht nach vorne gebeugt,

stützt sich mit dem rechten Unterarm auf die Brüstung,

ihr aufmerksamer, wacher Blick verrät Interesse

an dem Geschehen auf Bühne und im Parkett,

der Glanz in ihren Augen spiegelt vielleicht auch eine kleine Träumerei.

 

Neben ihr steht ein Mann,

adäquat für diese Situation in Schale geworfen,

doch verschwindet er beinahe in der Dunkelheit,

er spielt hier nur eine bescheidene Nebenrolle,

denn die Dame beachtet ihn nicht,

ihr linker Arm bildet eine leichte Grenze zu ihm.

Er dagegen wendet sich ihr zu,

entzückt von ihrer Frische,

Selbstbewusstsein und Intelligenz.

 

Er schaut auf die blühende Rose in ihrer

für uns fast nicht erkennbaren Hochsteckfrisur,

vielleicht hat er auch gerade den zarten Duft bemerkt,

der von den rosa Rosen ausgeht,

eine hat sie ins Haar gesteckt,

eine weitere ans Dekolleté.

 

Links im Bild liegt etwas zu weit entfernt

das Blumenbouquet, das er ihr mitgebracht hat,

sie beachtet es kaum,

ist sie ein wenig konsterniert?

Ist ihm ein Fauxpas unterlaufen?

 

Vielleicht hat sie mit ihrem Opernglas längst

das wunderschöne Rosenbouquet in der anderen Loge entdeckt!

Sind es dreißig Blüten? Üppig!

Sie liegen in einer weißen Manschette eingewickelt

auf einem Stuhl mit rotem Samtbezug.

So ein schöner Strauß, achten wir auf die Details,

wunderschöne Farbabstufungen in rosa, weiß,

ein kleiner Traum!

 

Manchmal kommt es auf Details an.

Details erzeugen Wirkungen, die man leicht unterschätzt.

 

Rossini war 1823 nach Paris gereist,

auch wurde sein Werk Stabat Mater hier uraufgeführt.

1878, vier Jahre nachdem dieses Bild entstand, schloss das Théâtre-Italien.

 

Eva Gonzalès (1849-1883), Loge im Théâtre-Italien, 1874, Öl auf Leinwand, 98x130cm, Musée d’Orsay Paris.

Pierre-Auguste Renoir, Bouquet dans une loge, um 1878-1880, Öl auf Leinwand, Musée de L’Orangerie Paris

 

Foto: Birgit Gleis

Neue Zugänge zu bekannten Texten...

(Eine) Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose,

 

dieses Zitat der amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein (1874-1946)

 

lautet in der Originalsprache so:

 

rose is a rose is a rose is a rose

 

 

und klingt allzu simpel,

möchten wir jetzt sagen,

so simpel,

dass es viele schon scherzhaft rezitiert haben.

 

Gertrude Stein lebte seit 1903 in Paris,

wo ihr Salon Treffpunkt zeitgenössischer Künstler war,

Picasso, Matisse, Braque, aber auch F.S. Fitzgerald und Hemingway;

sie hat diesen Malern und Schriftstellern sicher

im Austausch spannende Impulse gegeben.

 

Das bekannte Rosen-Zitat hat Stein in verschiedenen Gedichten verwendet,

es stammt ursprünglich aus einem sehr langen Text ohne Strophenform,

der so viel Stilmittel, Assoziationen, Wort- und Klangexperimente umfasst,

Reime, Alliterationen, Wiederholungen,

dass es uns geradezu gut tut,

nur einen Vers herauszunehmen und ihn isoliert zu betrachten.

 

Die Wiederholung, Repetitio,

genauer: Epizeuxis,

also die mehrfache Wiederholung derselben Wörter,

kann uns dann vielleicht

einen beinahe meditativen Moment schenken.

Sie kennen das Stilmittel aus der Werbung:

„Fakten, Fakten, Fakten“ oder

„Und läuft und läuft und läuft“,

und manche von Ihnen kennen es

aus einem spirituellen Kontext,

es ist die Praxis der stetigen Wiederholung,

eine Art Wiederkäuen, „ruminatio“,

etwa des auswendig gelernten Psalms,

das uns so in ein tieferes Verständnis führt,

auch in eine Ruhe und Stille,

in der wir uns aufgehoben fühlen.

 

Wiederholungen klingen manchmal poetisch,

Worte werden, wie Gertrude Stein selbst sagte,

dabei besonders liebkost,

zergehen auf der Zunge,

wenn wir sie in unterschiedlichen Intonationen ausprobieren,

sie flüstern, wispern, gurren, stottern…

Oder einfach nur sprechen. Ganz schlicht.

 

Probieren Sie gerne aus, was Ihnen gefällt,

manchmal kommen vielleicht andere Wörter dabei heraus,

die dem Ursprungswort neue Bedeutungen leihen können,

wie etwa bei rose „arouse“  (entfachen, erregen)

oder „soar“ – (erheben, hochfliegen).

 

Neue Zugänge zu vielleicht längst bekannten Wörtern und Texten.

 

Rose is a rose is a rose is a rose.

Loveliness extreme.

Extra gaiters.

Loveliness extreme.

Sweetest ice-cream.

Page ages page ages page ages.

 

 

 

(Gertrude Stein, Auszug aus dem Gedicht Sacred Emily, 1922 - Foto von mir)

 

So gesehen ein wunderschöner Text, oder?

 

So simpel, so wunderbar!

Kopflos.

Wie vom Donner gerührt,

sprachlos, handlungsunfähig.

Oder in einer Zwangsjacke und sich nicht befreien können?

Eine Arbeit der polnischen Künstlerin Magdalena Abakanowicz,

die nicht nur hier kopflose Figuren zeigt,

ein Motiv, das sie nicht losließ:

Kopflos sein. Gesichtslos?

Wir sehen hier sieben Figuren aus Bronze, die versetzt nebeneinander stehen,

ihre Beine stehen ganz leicht etwa schulterbreit auseinander,

eigentlich die ideale Position,

um Stabilität und Ruhe auszustrahlen

und sich auch selbst in einem sicheren Stand zu spüren.

 

Die Figuren haben alle schon Blessuren,

Falten, Wunden und Verletzungen,

keine ist aalglatt,

alle gezeichnet vom Leben.

Sie stehen da, doch wir sehen keine Hände,

keine Arme, keinen Kopf.

So jemand kann nicht überleben.

 

Die Frage: Fühlen diese Figuren sich kopf- und armlos,

ist dies auf rein mentaler Ebene ihr Lebensgefühl

oder ihr Gefühl in diesem Moment, zum Beispiel in schwierigen Gesprächen?

 

Oder meinen ihre Gesprächspartner,

bei ihnen keine Regung wahrzunehmen

und auch keine Handlungskompetenz?

Ist die Kopflosigkeit also die Zuschreibung von anderen?

 

Was reizt die Künstlerin an diesem Thema,

wo erlebt sie uns Menschen so statisch und mächtig - und so kalt.

Diese spezielle Legierung,

die besonders hart, verschleißfest und korrosionsbeständig ist.

Bronze - kein gutes Material für uns Menschen.

 

Was stellen wir nur mit diesen Figuren an?

Hören wir auf ihre Wunden,

die uns ja auch etwas sagen können, nur: was?

Pass du bitte auf dich auf.

Pass auf dein Gegenüber auf.

Und: zeig dein Gesicht, dein echtes.

 

 

Umgang mit unseren Gefühlen kann ein Thema in der Begleitung und Beratung sein.

 

Magdalena Abakanovicz, The group of seven, 2012, Gesamtmaß 152, 4x335,3cm, Höhe von 110,5-161,3cm, Privatsammlung.

Den Übergang vom Tag zur Nacht ...

... bewusst gestalten. Es lohnt sich.

Ihr Einschlafritual?

Wie bereiten Sie sich auf Ihre Nachtruhe vor?

Es lohnt sich, diesen Übergang zwischen Tag und Nacht zu gestalten.

 

Schauen wir uns dieses kleine Gute-Nacht-Ritual an.

Ein Bild mit vielen Hell-Dunkel-Kontrasten,

unser Blick wird angezogen von der Frau mit der Barockgitarre im Arm,

sie steht auf der rechten Seite des Bildes

und füllt diese auch aus mit ihrer Größe und Schönheit,

in ihrem langen, cremefarbigen Seidenkleid

und der eleganten, roten Jacke mit weißem Pelzbesatz,

ihre roten Schuhe blitzen unter ihrem Kleid hervor.

 

Liebevoll konzentriert sie sich auf ihr Gitarrenspiel

und ihr kleines Gegenüber,

das im Bild unten links in einem Weidenkorb liegt,

auf einem Kopfkissen,

zugedeckt von weißem Damast und einer blauen, großen Decke,

die verschwenderisch schön über den Rand des Bettes hinausfließt,

hin zur Mutter, eine kleine, zarte Verbindung.

 

Bei näherer Betrachtung handelt es sich hier um eine Kufenwiege,

die das darin liegende Kind bei leichtem Impuls beruhigt.

Die Mutter will nur noch schnell „Bonne nuit!“ -  „Gute Nacht!“ sagen,

denn sie hat sich bereits fein angezogen,

ihr blondes Haar ist hübsch frisiert,

das Deckhaar nach hinten zusammengebunden,

einige Locken dürfen auf ihre Schulter fallen.

Gerade wollte sie noch ihre Perlenkette,

die bereits aus ihrer Schmuckschatulle fließt,

umlegen, da greift sie doch noch zur Gitarre und singt

„Dors, mon enfant, schlafe mein Kind, schlaf ein“.

Im Hintergrund sehen wir bereits,

mit wem sie heute Abend ausgeht,

mit ihrem Mann, dem Fürsten,

der hier in einem ovalen Gemälde an ihre Verabredung erinnert,

ja, ich komme gleich,

nur ein paar Töne noch, 

ein wenig Glanz von der Abendsonne scheint auf die Stirn des Babys

und auf das Fußende des Körbchens,

rosa-rote Wangen verraten uns,

dass es ihm gut geht.

Die rosa-roten Wangen,

Zeichen, vielleicht, wenn wir es so sehen möchten,

auch für eine Signatur Gottes?

 

Der Hund, wie niedlich,

dieser Cavalier King Charles Spaniel,

sitzt brav in der Mitte des Bildes und schaut zu der Fürstin hoch,

fragend, wann er denn nun an der Reihe ist,

Mensch, Frauchen, der Kleine schläft doch schon!

 

Wenn Sie möchten,

können Sie heute Abend, bevor Sie schlafen,

die kleine Signatur Gottes,

oder einfach die Wangenröte diese kleinen Kindes rekapitulieren,

sich hineinfühlen in diese Zufriedenheit,

selbst einmal schauen,

ob Sie Ihre Gesichtsmuskulatur bewusst entspannen,

Ihre Kiefer locker lassen,

Stirn ist frei, die Gedanken auch,

Sie achten vielleicht einige Atemzüge lang auf Ihren Atem

und können, wenn Sie es möchten, so oder anders formulieren:

 

Gott, ich brauche jetzt nur noch deine Signatur,

deine Unterschrift,

deinen Segen für diese Nacht,

ich sage dir danke für dein reiches Gitarrenspiel

und lasse jetzt diesen Tag los.

Deine blaue Zudecke über uns,

ist verschwenderisch und gut.

Dein Damast kühlt und schenkt uns tiefen,

tiefen, erholsamen Schlaf.

 

Marguerite Gérard, Dors, mon enfant / Schlaf, mein Kind um 1788, Öl auf Leinwand, 55x45cm, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.

 

 

Kontrahenten zu Freunden machen

So eine enorme Kraft!

Schauen Sie sich diesen Ringkampf an,

diese , energiegeladene Auseinandersetzung,

wer wird gewinnen?

Wir sehen einen hitzigen Zweikampf von zwei Männern

in spektakulärer Farbgebung,

ein intensives Erleben von Komplementärkontrasten,

achten Sie auf die Gegensätze der Farben Rot und Grün,

auf die Wirkung von Gelb und Violett,

ein spannendes Wechselspiel nicht nur der Farben!

 

Die beiden, die hier miteinander ringen,

haben vielleicht nicht ganz dieselbe Gewichtsklasse,

denn scheint es nicht so,

dass das grüne Gegenüber eine noch ausgeprägtere Muskulatur hat,

etwa in Oberschenkel und Rücken als der gelbe Ringer,

der uns sein Gesicht zeigt:

wir sehen seine Anstrengung,

seine aufgerissenen blaue Augen,

seinen Mund, der in einer energischen Position verharrt.

Es gibt kein Vor und kein Zurück.

 

Das Gesicht des anderen sehen wir nicht,

wer ist das bloß?

Beinahe würden wir in diesem Miteinander

eine Umarmung erkennen wollen,

denn lösten beide dieses Angestrengtsein,

diese Stärke und Macht zeigende Pose,

dann wäre es eine Innigkeit,

die uns vielleicht zu Tränen rührte,

die uns einen Gänsehautmoment bescherte,

die uns in stiller Aufmerksamkeit auf uns selbst zurückführte

– und auf wen noch?

 

Vielleicht kannte die Künstlerin die nächtliche Begegnung von Jakob mit Gott.

Im Buch Genesis, Kapitel 32, 23-33 lesen wir

von diesem Kampf ohne Zuschauer,

der die ganze Nacht dauert,

bis die Morgenröte einen neuen Tag ankündigt,

ein intensiver Kampf.

Gott will sich aus dem Griff Jakobs befreien

und schlägt ihm schließlich auf die Hüfte,

woraufhin sich das Hüftgelenk ausrenkt,

eine sehr schmerzhafte Hüftluxation,

aber erst als er bereit ist, Jakob auch zu segnen,

lässt dieser ihn los.

 

Gesegnet schaffen wir alles.

 

Natalia Gontcharova, Les Lutteurs, (Die Kämpfer, Ringer) 1909-1910, Öl auf Leinwand, Centre Pompidou, Paris

 

Vielleicht dazu dieses Wort - oder ein anderes:

 

Gott, in mir mein Gegenüber,

mein Komplementär,

wenn wir am Tag mit den Menschen

und in der Nacht mit dir ringen,

dann mobilisieren wir wirklich alle unsere Kräfte

manchmal bis zur Schmerzgrenze,

wir brauchen deinen Segen,

damit es am Tag immer auch

eine Option für uns ist,

unsere angestrengten Posen der Stärke und Macht zu lassen

und in, ja: was? zu verwandeln.

 

In Frieden? In Kooperation? In Teamfähigkeit?

Danke an die kfd Wissen, das war so ein geistreicher Spaziergang!

Ein neues Format, nach den Spaziergängen zu den Themen

"Erntedank" und "Maria" nun zum "Heiligen Geist"!

Outdoor mit spirituellen Impulsen

und sehr adressatenorientiert!

Beglückend für mich als Referentin und Begleitung ist,

wie sehr sich die Frauen trauen, ihre spirituellen Fragen und auch Erkenntnisse und Erfahrungen zu artikulieren.

Dafür von Herzen: Danke!

Artikel oben: Rhein-Zeitung, 10.06.2022

Artikel unten: Mitteilungsblatt Wisserland, 16.06.2022

 

Natürlich profitieren auch andere Gruppen

und natürlich auch Einzelne

von meinen Gesprächsimpulsen,

biblisch oder außerbiblisch,

mit Gebeten oder auch anderen

wunderbaren Texten aus dem Kontext großer Literatur.

So habe ich schon an Ostermontagen Emmausspaziergänge angeboten: 

Brannte uns nicht das Herz?!

 

Coachinggänge auf dem Königsstuhl in Heidelberg

oder auf dem Philosophenweg,

dort dann sehr gerne germanistisch akzentuiert.

 

Wäre das auch etwas für Sie und Ihr Team?

 

Einfach mal ausprobieren!

Führung mit Kopf, Herz und Hand

Mit Herz und Verstand und auf Augenhöhe kümmern wir uns

gemeinsam mit Ihnen um

 

Ihre Führungsqualitäten - "new work" mit Stil & Haltung,

 

Erweiterung Ihrer kommunikativen Skills,

 

(Weiter-) Entwicklung von Visionen,

 

eine bessere Wirkung nach innen und außen,

 

Ihr Empowerment

 

Personal Coaching

 

Wir stehen sehr gerne im Background von Führungspersönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen

und sind dabei immer lösungsorientiert.

 

Wir kennen keine Tabu-Themen.

 

Mit Leib und Seele!

Wir kümmern uns außerdem um Spiritualität und Fragen aus Theologie und Kirche.

 

Wir begeistern uns für theologische und spirituelle Fragen!

Und wir entwickeln mit Leidenschaft neue Formate, die überzeugen.